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Motorsport: Rallye Motorsportvorschau: 14. Fürst von Wrede Rallye
Geschrieben vonRT auf Mittwoch, 30.März. @ 12:52:53 CEST
Unterstützt durch RT

2. Lauf zur Deutschen NAVC Rallyemeisterschaft
Neues Konzept bei der Fürst von Wrede Rallye
Über 100 Teams - 6 Wertungsprüfungen mit mehr als 60 WP-Kilometer, hoher Schotteranteil

Ellingen – die Organisatoren des MSC Jura hatten im Vorfeld der 14. Fürst von Wrede Rallye viel zu tun. Heuer war es nicht die Suche nach einem neuen Serviceplatz, den haben wir im vergangenen Jahr bereits gefunden, sondern das neue Konzept mit 3 Wertungsprüfungen am Stück, was dem ORGA-Team einiges an Zusatzarbeit verschaffte. Aber wir haben es geschafft und auch ausreichend Helfer zusammen bekommen um diese neue Aufgabe zu bewältigen.




Die Teilnehmer bekommen heuer einiges mehr für ihr Startgeld geboten. 3 verschiedene WP´s werden je 2x gefahren. WP 1+2 direkt hintereinander; das Ziel von WP1 liegt nur ca. 10 Minuten vom Start der WP2 entfernt. Am Weg zu WP3 durchlaufen die Fahrzeuge kurz den Serviceplatz (Möglichkeit Reifen zu wechseln) und dann direkt weiter auf WP3. Erst danach gibt es zur Halbzeit der Rallye den großen „Mittagsservice“ (geplant 60 Minuten).
Natürlich sind die Organisatoren wieder flexibel und reagieren auf Verzögerungen; dann werden die Teilnehmer im Service zurückgehalten um die Wartezeit am WP-Start so gering wie möglich zu halten. „Wie der neue Rundkurs läuft ist auch von den Fahrern abhängig“; dieser ist mit 15,5 WP-Kilometern schon sehr anspruchsvoll und beinhaltet nicht nur in der „Runde“ einige Tücken, die mit Vernunft angegangen werden müssen. Auch im Auslauf, „man kann das Ziel schon fast sehen“, ist eine „blinde Stelle“ die das sofortige Aus bedeuten kann.

Als wäre das nicht schon genug…..die Königs-WP durch den „fürstlichen Wald“ wurde im Vergleich zum Vorjahr durch eine geänderte Streckenführung nochmals um ca. 800 Meter verlängert.
Die Papierabnahme wird vom Sudhaus ins Brauerei-Büro verlegt und die Technische Abnahme findet im Hinterhof der Brauerei statt. Zur Siegerehrung sind wir wieder in der Turnhalle der Hauptschule, der Wohnmobil Stellplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Das Abfahren der WP´s ist von 7.30 bis 11.00 Uhr möglich. Unabhängig von der Startnummer haben alle Teams 2 ½ Stunden lang Zeit für die Besichtigung der WP´s.

Das Starterfeld ist erneut sehr gut besetzt, die Organisatoren freuen sich erstmals auf über 100 Teilnehmer. Wenn der Ablauf mit den 3 WP´s am Stück funktioniert können in den nächsten Jahren noch mehr Teilnehmer angenommen werden.

Die Teilnehmer der NAVC-Rallyemeisterschaft sind bis auf wenige Ausnahmen alle am Start. Hinzu gesellen sich noch einige Kandidaten die um den Gesamtsieg kämpfen werden, sodass wir wieder ein sehr interessantes Starterfeld präsentieren können.

Die amtierenden dt. Meister und Sieger beim Saisonauftakt des MSC Zorn, Stefan Schulze / Jochen Rheinwalt gehen mit Startnummer 1 ins Rennen. Allerdings spüren sie den Atem ihrer Konkurrenten; das Team Faust/Nägel will nach dem Ausfall im vergangenen Jahr wieder angreifen. Die letztjährigen Gesamtsieger Ulrich Kübler / Matthias Klotz möchten ihren Gesamtsieg wiederholen, allerdings wird das nicht ganz einfach sein, da auch unsere Schweizer Freunde und 2-fache Gesamtsieger der Fürst von Wrede Rallye ihren Start angekündigt haben und erneut mit einem original WorldRallyeCar (WRC) starten. „Ein Blickfang und Zuschauermagnet wird der MINI WRC John Cooper sein“, ist sich Organisator Tobias Enderlein sicher. „Wollen wir hoffen dass der MINI heuer länger zu bestaunen ist, letztes Jahr ist er auf WP2 mit Getriebeschaden ausgefallen“. Insgesamt haben 21 Allradler genannt.

In der Gruppe 2 gehen die meisten Fahrzeuge an den Start. 13 Teams in der Klasse 10, 38 (!) in Klasse 9 und 13 Starter in Klasse 6+7+8. Hier gibt es zahlreiche Siegesanwärter: Klasse 10: allen voran die Youngster aus Niederbayern, Martin Stuckenberger/Alex Fante, Klassen- und Gruppensieger beim Saisonauftakt in Zorn. Klasse 9: seit einigen Jahren zerreißt es diese Klasse aus allen Nähten, super. Spannung pur von Anfang an. Der frühere deutsche Rallyemeister Benjamin Funk kommt als Klassensieger vom Saisonauftakt nach Ellingen. Die Konkurrenz ist groß; der amtierende Meister Roland Kroiß steht ebenso auf der Starterliste wie die Teams Spieß/Wythe, Werner/Schmitz und Weiß/Blattnig. Ob das Team Schultz/Schultz um den Klassensieg mitfahren kann, hängt vom Fahrer ab.

Die zusammengelegte Klasse 6+7+8 macht den Abschluss der verbesserten Fahrzeuge. Hier werden die Teams Wittmann/Nikol, Minor/Minor und Hohlheimer/Sechi um den Sieg fahren.

Bei den Serienfahrzeugen gehen 5 Teams in Klasse 5 sowie 14 Teilnehmer in Klasse 3+4 an den Start.
Das Team Damm/Damm gilt als Favorit in der Klasse 5, als Mitstreiter gelten hier die Teams Funk/Haderlein und Schaaf/Pfalzgraf.

Stark besetzt ist die Klasse 3+4, mit folgenden Lokalmatadoren die alle für den AC Gunzenhausen starten: Heider/Zuckermeier, Frank/Frank und Dommel/Dommel.

Am Ende eines hoffentlich unfallfreien Tages stellen die Teams ihre Fahrzeuge ins parc fermé. Bis zur Öffnung der Turnhalle gegen 18.30 Uhr bleibt noch genug Zeit für einen Smalltalk mit seinen Konkurrenten bei einem kühlen Ellinger Bier. Die Siegerehrung wird gegen 22.30 Uhr stattfinden.



Fotos: www.sascha-smf.de


 
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