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Motorsport: Bergslalom Motorsportberichte: 37. und 38. Wildburgcup der Motorsportfreunde am 28./29.06.2014
Geschrieben vonRT auf Dienstag, 16.September. @ 07:47:40 CEST
Unterstützt durch RT

Pleiten, Pech und Pannen beim Wildburgcup in Tiefenbach

So oder so ähnlich lässt sich der Bergslalom am besten be- und umschreiben. Sage und schreibe 119 Teilnehmer gingen an 2 Tagen auf die 2.000 Meter lange Strecke – Negativrekord! Aber den Film erst mal auf Anfang gespult, denn bevor den Berg rauf gefahren wird, geht’s ja erst mal zum Fahrerlager. Hier gab es noch reichlich Anlass zum Lachen und Feiern, auch wenn man immer wieder mal vorsichtig auf die Uhr schaute. Nicht ganz, aber fast pünktlich wurde ein Ende gefunden und so der neuen Fahrerlagerordnung, die sich die NAVC Bergveranstalter freiwillig auf die Fahnen geschrieben haben, Rechnung getragen.


Da der Eine oder Andere Samstag`s früh unfreundlich mit sportlicher Musik aus den Federn gejagt wurde, konnte es pünktlich um 09:15 Uhr mit der Klasse 2 losgehen. Ja, ja gut aufgepasst, pünktlich wäre um 09:00 Uhr gewesen, aber, wer ganz genau aufgepasst hat, der weiß, das in der Klasse 1 keiner fährt, also ging es dann doch pünktlich um 09:15 Uhr los. Wer um diese Zeit schon wach war und an den Himmel geschaut hatte, der konnte sich denken, was uns im Laufe des Tages noch erwartet. Man musste auch kein Wettergott sein, denn wie seit ein paar Jahren üblich, hat es mal wieder im Soonwald später kräftig geregnet. Noch war es trocken und noch haben wir alle gelacht. 9:20 Uhr, die meisten waren noch tief und fest am Pennen, war für Karl Schopf und Daniela Breiter der Einsatz in Tiefenbach bereits zu Ende. Karl fuhr, das Ziel vor Augen einfach in den Graben. Ende einer Dienstfahrt, Daniela zum zuschauen verdammt. Ich nehm’s einfach mal vorne weg, damit war der Anfang für einen richtig schönen Sch…tag gelegt. Aber und das ist auch zu erwähnen, es wurden auch gute Zeiten gefahren und es gab glückliche Gewinner.



Marc Meyer vom MSC Bollenbachtal fuhr mit seinem Renault Twingo (ob da beim Fahrzeugkauf nicht der Bernhard Bender die Finger im Spiel hatte) in einer Zeit von 1:28,50 Minuten zum Klassensieg. Wenn man sich die Zeiten vom ersten zum zweiten Lauf anschaut, könnte der Marc auch Gleichmäßigkeit fahren. Rang Zwei ging an Klaus Dieter Ries aus dem schönen Trier, auf Peugeot 106, der schon mit Respektabstand die Ziellinie kreuzte. Seine Bestzeit betrug am Ende 1:35,26 Minuten. Den letzten Podestrang erreicht Franziska Ringshausen aus Ellern, die sich das Fahrzeug mit Klaus Dieter teilt. Ihre Zeit im Ziel 1:39,98. Nina Bender vom MSC Bollenbachtal ging leider leer aus, sie kam auf Rang vier mit einer Zeit von 1:40,20, nicht weit von Rang 3 entfernt aber heute zu weit weg. Was hier zu erwähnen ist, das beide ihre erste Saison am Berg bestreiten.




Weiter ging es mit der Klasse 3……. Neeee, noch immer auf trockener Fahrbahn. Tobias Rupp von der FG Rhein-Main hielt sich schadlos und holte mit seinem Citroen AX den Klassensieg in einer Zeit von 1:25,38 Minuten. Papa Klaus war im ersten Lauf noch nicht ganz wach, sammelte 20 Strafsekunden und rettete sich am Ende mit 1:21,98 Minuten auf Rang 2. Ihm folgten als Doppelstarter die Familie Auer. Hier frag ich mich wirklich, wann mal eins der Kinder den Berg hochgetuckelt kommt, man bekommt sie ja bei der Abnahme schon fast nicht mehr aus dem Auto. So soll es sein, früh übt sich, wer ein echter Bergfahrer werden will. Marc Auer (Auer Power Motorsport) schloss die Podestränge mit seinem VW Polo 86c in einer Zeit von 1:31,66 Minuten ab. Seine Frau Marie ließ er einfach auf Platz vier hängen, ihre Zielzeit 1:33,66 Minuten. Um es vorweg zu nehmen, auch wenn es bei der Siegerehrung erst mal anders aussah, mit dieser Zeit sicherte sie sich zumindest den Preis für die beste Dame.




So nun kam die Klasse 4 zum Zug und es war noch immer trocken, früher war das ja mal die Jogginghosenklasse, heute sollte man schonmal nen CRX an den Start bringen um in der Klasse vorne zu sein. Klassensieger war Michael „Watz“ Kaiser vom MSC Idarwald in einer Fahrzeit von 1:23,17 Minuten, Rang zwei ging an Frederik Leykauf vom AC Gunzenhausen mit einer Zeit von 1:22,30 Minuten, die er bereits im ersten Lauf setzte. Rang drei geht an Michael Späth von der RST-Mittelfranken. Für ihn blieb die Stoppuhr bei 1:24,49 Minuten stehen. Rang vier wurde von Ralf Lelgemann mit seinem Toyota MR2 vom Histo Race Cup in einer Zeit von 1:25,51 Minuten erreicht. Urgestein Roland Suhr, RG Saar-Pfalz fuhr mit seinem Ford Puma in einer Zeit von 1:32,47 Minuten auf den fünften Rang vor Lutz Brandenburg von den MSF Tiefenbach. Er bezwang mit seinem Honda CRX den Berg in einer Zeit von 1:39,00, ein Pylonenfehler im zweiten Lauf verhinderte ein besseres Ergebnis.

Weiter ging’s in schneller Fahrt mit der Klasse 5. Und wer sich auskennt der weiß, „schnelle Fahrt, gefährliche Fahrt, so ging es Michael Störmann mit seinem Honda Integra, er geriet auf die falsche Bahn und landete im Graben, somit hatte er keine Zeit im ersten Wertungslauf und konnte sich die Veranstaltung von außen ansehen, ist ja auch nicht ganz so schlecht, aber sein muss das wirklich nicht, er hat mir aber versprochen, das der Honda bald wieder läuft. Klassensieger war Geburtstagskind Dirk Schindler vom ASC Rheingau. Er fuhr seine schnellste Zeit in 1:23,17 Minuten und spürte von Anfang an den heißen Atem von Stephan Korn, MSF. Er fuhr mit seinem Toyota Celica GT eine Bestzeit von 1:23,68 Minuten. Rang drei geht an Robin Hofmann, der heute mal den BMW mit dem Kadett getauscht hat, auch er startet für den ASC Rheingau und bezwang die Strecke in einer Zeit von 1:23,73 Minuten, alles ganz schön eng. Thomas Klar, SFG Südhessen, auf ungewohntem Fahrzeug unterwegs, er teilt sich derzeit das Fahrzeug mit Dirk Schindler, nämlich den BMW e30 318is. Und rot ist der auch noch, aber Heckschleuder, gell Thomas, is ist einfach besser wenn es von hinten schiebt, als wenn es vorne zieht. Seine Zeit am Ende 1:34,15 Minuten. Rang fünf ging an die einzigste Dame der Klasse, Sabrina Korn, sie startet für die MSF Tiefenbach auf Toyota Celica GT und erreicht Rang fünf mit einer Zeit von 1:23,54 Minuten, aber nun kommt ein kleines „aber“, da waren doch irgendwie noch ein paar dumme, dappiche Hütchen die nicht aus den Füssen gehen wollten, und so gab es dann halt noch 10 Strafsekunden on Top. Das hat aber gereicht um den fehlerfrei fahrenden Patric Eckert vom ASC Rheingau hinter sich zu halten, er fuhr mit seinem VW Golf 3 auf Rang 6, und das in einer Zeit von 1:37,39 Minuten.




Nun war es an der Zeit für die HeckmoKlassen. Leider wird auch die Klasse immer dünner besetzt aber sie ist und bleibt ein herrlicher Farbtupfer, sind doch hier einfach
Fahrzeuge unterwegs, die die meisten von uns aus Kindertagen kennen oder sogar mal ihr erstes Fahrzeug war. Und genau hier nahm das Drama des Wildburgcups seinen Lauf. Zum ersten legte Franz Schirra mit seinem Fiat Abarth eine richtig schöne Ölspur und dann kam Petrus auch noch auf die geniale Idee, seine Schleusen zu öffnen und Regen auf die soooooo trockene Tiefenbacher Erde zu schicken. Gestartet wurde noch im trockenen und es fuhr auch jeder nur einen Wertungslauf. Gewonnen hat Andreas Vielgut auf NSU TT in einer Zeit von 1:26,53 Minuten vor Hans-Joachim Thomas in 1.32,63 Minuten. Auch die 5 Strafsekunden hätten ihm den Sieg nicht gebracht. Beide starten für die FG Rhein-Main. Rang drei ging an Hans Moorweiser der mit seinem NSU TT für den MSC Queidersbach startet, er kam mit einer Zeit von 2:00,64 Minuten ins Ziel, das inklusive von 20 Straf-sekunden. Für Franz Schirra blieb wie gesagt nur der Rang vier aber dafür mit der schönsten Ölspur des Tages.

Nun wurde es richtig laut am Fuße des Soonwalds, die Helden der Gruppe 2 gingen an den Start. Der Ein oder Andere pokerte mit der Reifenwahl, Manchen war es einfach Schnuppe und es wurde auf Sliks gestartet.



Die Klasse 8 wurde von Hans Beer vom 1. MSC Berg mit seinem VW Polo in einer Zeit von 1:21,50 Minuten gewonnen und das bereits im ersten Lauf! Hans oder seinem Polo war es scheinbar doch zu nass. Rang zwei ging an Wolfgang Bode von der RSG Waldhessen, er rannte mit seinem pinkfarbenen Polo in einer Zeit von 1:22,53 Minuten durch die Lichtschranke. Platz 3 wurde von Andre Schneider mit einer Zeit von 1:27,31 Minuten belegt. Seine Tochter Stephanie hat am Berg noch kein Schwimmabzeichen gemacht und kam auf eine Zeit von 2:04,53 Minuten. Der Mut hatte sie allerdings sonntags verlassen und sie verzichtete auf einen Start, wie so manch anderer, leider. Beide starteten übrigens für den ASC Rheingau auf Ford Fiesta.

Weiter ging es mit der Klasse 9 und einer weiteren schönen Ölspur, die hat dieses mal Norbert Fricke mit seinem Swift beigesteuert. Hut ab. Auch Felix Bürker vom MC Heilbron hatte nach einem Ausrutscher mit seinem Opel Corsa keine große Lust mehr, weiter in das Renngeschehen einzugreifen. All das lies Klassensieger Günter Diefenbach vom ASC Rheingau mit seinem VW Polo völlig kalt, er kam in einer Zeit von 1:20,92 Minuten ins Ziel, ihm auf den Fersen war Armin Schöne von der FG Rhein-Main, er belegte mit seinem Audi 50 in einer Zeit von 1:21,16 Minuten Rang zwei. Das Podest komplettierte Achim Dornemann für die RSG Waldhessen startend. Er benötigte für die Bergauffahrt eine Zeit von 1:35,95 Minuten.




Die Klasse 10 sah so den ein oder anderen Neueinsteiger, Quereinsteiger oder auch den ein oder anderen Nichteinsteiger. Aber der Reihe nach. Franz Koob hatte seinen Fiat Uno wieder an den Start gebracht und belegte mit einer Zeit von 1:23,15 Minuten Rang eins. Das Wetter machte zu der Zeit einfach was es wollte und so entschieden sich einige, es nach einem Wertungslauf gut sein zu lassen. Rang 2 ging mit nur einer Wertungszeit an den Odenthaler Sarp Bilen auf VW Golf 2. Er kam mit einer Zeit von 1:28,06 Minuten durch die Lichtschranke. MSF Fahrer Fabian Dix trieb seinen Golf 1 mit einer Zeit von 1:29,80 Minuten durch das Ziel. Auf Rang vier kam Axel Milek aus Remscheid mit seinem VW Golf 1. Er nutzte das gezahlte Startgeld aus und befuhr die Strecke in beiden Wertungsläufen. Seine beste Zeit am Ende betrug 1:31,21 Minuten. 1:31,33 Minuten benötigte Tobias Küpper vom Chaosteam mit seinem VW Golf 1 und kam somit auf Rang 5. Neueinsteiger Markus Petry aus Reidenhausen kam mit seinem Honda Civic in einer Zeit von 1:37,69 Minuten ins Ziel. Schlusslicht und somit siebter in der Klasse wurde Markus Steinbrecher aus Monzingen mit seinem Ford Fiesta. Er ließ es auch bei einem Wertungslauf und kam auf eine Zeit von 1:37,97 Minuten.
So und nun habt ihr euch alle gewundert, wo den die Zeiten von Langwiesers mit ihrem BMW bleiben, die blieben in der dunklen Kiste. Die Männer waren da, der BMW auch, aber da hatte doch einer wohl einen Stecker kaputt gemacht, so kam es das der BMW nicht laufen wollte oder konnte oder sogar beides. Schade eigentlich.



Weiter ging es mit der Klasse 11 die mit Markus Rittinger für die RTL Mainhardt startend einen weiteren Klassensieger sah, er trieb seinen Opel Kadett auf Slicks den Berg hinauf. Am Ende blieb die Uhr für ihn bei 1:18,40 stehen. Der Winterbacher Sebastian Kühn, der mit seinem Opel Kadett E für den MSC Bollenbachtal am Start war belegte in einer Zeit von 1:18,86 Minuten den zweiten Rang vor Clubkollegen Sebastian Baldauf. Er kam mit seinem VW Golf 2 auf eine Zeit von 1:20,59. Michele „Caro“ Carotenuto vom AMSC Großen Buseck kam mit seinem Kadett C in einer Zeit von 1:21,92 Minuten ins Ziel, die gleiche Zeit ließ sich Martin Höhle von der RG Oberberg in die Ergebnisliste eintragen, allerdings war sein erster Wertunglauf langsamer als der von Michele und so reichte es „nur“ für Rang 5. Dieter Reimann für den RST Mittelfranken startend kam auf Platz 6 und das mit einer Zeit von 1:25,85 Minuten. Ich denke auch hier haben die sich immer wieder wechselnden Wetterverhältnisse einfach besseres verhindert. Rang sieben ging an Andreas Colling. Er startet mit seinem BMW 2002 für das Chaosteam und kam mit einer Zeit von 1:29,38 Minuten ins Ziel. Melanie Haas kam mit dem Opel Kadett C nur auf den achten Rang und das in einer Zeit von 1:31,38 Minuten. Wer sich erinnern kann, das Mädel holte in Tiefenbach letzte Jahr sogar einen Gesamtsieg. Ja, das Wetter, wir können es einfach nicht ändern. Platz 9 ging an Daniel Berger aus Düsseldorf, er kam mit seinem Opel Kadett E 8V mit 1:38,98 ins Ziel. Den letzten Platz in der Klasse belegte Andreas Meurich. Er startet für den MSC Idarwald mit seinem Opel Astra. Für ihn blieb die Uhr bei 1:40,01 Minuten stehen.




Die Klasse 12 sah heute 5 Starter und nicht jeder kam auch hier in´s Ziel. Daniel Klotz aus Monzingen überschlug sich mit seinem Ford Escort Turbo schon im Training und damit ist dann wohl auch klar, wie es mit dem Umbau von dem Auto weiter geht. Gewonnen hat die Klasse mit seinem Escort Cosworth Jan Weimar, der für den ASC Rheingau startet, er brannte eine Zeit 1:15,85 Minuten in den nassen Asphalt und machte somit auch den Tagessieg klar, Umsteiger Christian Jung von den MSF kam mit seinem BMW M3e36 kam auf Rang zwei und das in einer Zeit von 1:18,20 Minuten. Der dritte Podestplatz ging an Jan’s Frau Simone, sie kam mit dem Escort auf eine Zeit von 1:20,33 Minuten. Stefan Jung, für die MSF startend traute dem Wetter und seinen Fahrkünsten nicht so ganz und lies es etwas ruhiger angehen. Für ihn und den BMW blieb die Uhr bei einer Zeit von 1:24,79 Minuten stehen.




Jetzt wurden die Recken der Gruppe 3 und somit die Starter der Klasse 14 hibbelig, es hörte mal wieder auf zu regnen und somit stellte sich jeder die übliche Frage „Slick oder Regen, was zieh ich auf??? Da gibt es ja dann auch so manchen Trick für Frontkratzer………… . Uwe Daut vom MSC Bollenbachtal machte mit seinem VW Polo von Anfang an alles klar und sicherte sich mit einer Zeit von 1:19,71 Minuten den Klassensieg. Guido Keller vom MC Waldkrailburg kam mit seinem BMW STW E23 in 1:20,63 Minuten auf den zweiten Platz, vor Nino Minuth von den MSF Overberge. Er erreichte mit seinem Opel Kadett C in 1:22,52 Minuten die Zielline. Papa Uwe nutzte die gesamte Strecke und noch ein bissl mehr aus. Trotz das er einem Leitpfosten das Leben nahm, kam er in einer mit seinem Opel Kadett C Limousine in einer Zeit von 1:22,67 Minuten ins Zeil. Rang 5 ging an den ersten Pechvogel in der Klasse. Achim Nurnus von der RG Oberberg überprüfte mit seinem C Kadett Limousine die Gemarkungsgrenzen von Tiefenbach. Er rutschte von der Straße, traf dabei den besagten Grenzstein und Ende für den Tag war angesagt, wohl auch für eine längere Zeit. Aber er ließ sich trotz allem eine Zeit von 1:23,12 Minuten in den Ergebnislisten notieren. Auch Simon Dix für die MSF startend, taucht in den Ergebnislisten auf, aber auch nur Samstags. Im zweiten Lauf bog er, an gleicher Stelle wie vor ein paar Jahren sein Bruder Fabian ab, kam aber nicht bis ganz zur Kuhweide. Allerdings zerstörte er bei der Aktion seinen Lupo Turbo komplett. Immerhin reichte es mit 1:23,44 Minuten für Rang 6. Ronni Suhr von der RG Saar-Pfalz kam mit seinem VW Golf 1 in einer Zeit von 1:23,84 Minuten auf Platz sieben. Bernd Reinbott von der FG Rhein-Main fuhr in einer Zeit von 1:27,26 Minuten auf Platz 8. Ihm folgte Thomas Weisgerber vom Chaosteam mit seinem Opel Corsa, auch ihm war die Strecke zu schmal und so konnte er nur einen Wertungslauf fahren. Seine Zeit am Ende 1:29,18 Minuten. Klaus Konrad, der auf dem VW Lupo von Simon Dix startete kam auf den letzten Rang. Seine Zeit betrug 1:30,23 Minuten.




Zum guten Schluss kamen dann noch die Fahrer der Gleichmäßigkeit an den Start. Es ist ganz einfach zu berichten. 2 Starter, zwei Klassensieger. Gerd Dankert vom ASC Rheingau fuhr eine Differenz von 0:00,04 Minuten in der touristischen Klasse und in der sportlichen Klasse kam Peter Geißner aus Thaleischweiler auf eine Differenz von 0:00,85 Minuten.

So, damit war das Wetterchaos für die fahrende Zunft mal beendet. Wer dann aber meint, es wäre mit dem Regen rum gewesen, der täuscht sich, denn pünktlich zum Fußballspiel zwischen den Fahrern und den FDS tröpfelte es mal wieder und so gewannen unter einer Handvoll Zuschauern die Fahrerauswahl mit deutlichen und erdrückenden 15:0 Toren.

Am Abend wurde dann im Zelt gemeinschaftlich die Siegerehrung abgehalten und die Wunden des Tages konnten noch geleckt werden. Auch die ein oder andere Anekdote wurde zum Besten gegeben und zeitig ging es in die Federn, war doch am Sonntag nochmal die Strecke von 2.000 Metern zu bewältigen.

Für uns alle fing der Tag einfach klasse an, es war nass, und regnete auch immer wieder mal. Allerdings muss an der Stelle hier dem Renngott auch mal gedankt werden, er hatte ein Einsehen und es gab keine Unfälle allerdings auch Aufgrund der Unfälle vom Vortag einige, die nicht mehr fahren konnten und auch einige die nicht mehr fahren wollten. So kommt es dann auch, das die Geschichte vom 38.Wildburg-cup sehr schnell erzählt ist. So nebenbei erwähnt sei aber, das die Zocker heute ihren hellen Spaß hatten.
Gestartet wurde mit der Klasse 2 und zwar auch wieder pünktlich. Aber ohne diesmal das halbe Fahrerlager durch Lautsprecherdurchsagen zu wecken (ich hoffe es wird uns gedankt). Die Reihenfolge war wie am Vortag, Marc Meyer gewann in 1:33,49 Minuten deutlich vor Klaus Dieter Ries, der mit 1:38,88 Minuten die Ziellinie kreuzte. Rang 3 ging an Franziska Ringshausen mit einer Zeit von 1:44.93 vor Nina Bender die sich eine Zeit von 1:45,52 Minuten notieren lies.

Zur Klasse 3, schon schön zu sehen, das es jetzt 2 Autos sind und vier Starter und somit die Klasse voll ist. Als Sieger ging Klaus Rupp mit einer Zeit von 1:32,81 Minuten hervor, Rang zwei geht an Marc Auer in 1:35,99 Minuten. Tobias Rupp ging unter die Pylonenjäger, leistete sich in jedem Lauf 5 Strafsekunden und somit reichte es nur zu einer Zeit von 1:36,77 Minuten und Rang 3. Auf den vierten Platz kam Marie Auer in einer Zeit von 1:38,41 Minuten.




In der Klasse 4 waren die gleichen Gesichter auf dem Podium zu sehen, wie am Vortag. Michael Kaiser gewann in einer Zeit von 1:24,39 Minuten vor Frederik Leykauf, der mit einer Zeit von 1:26,63 Minuten die Ziellinie kreuzte. Rang 3 wurde von Michael Späth mit einer Zeit von 1:31,72 Minuten erkämpft. Auf den ersten Blechrang kam Ralf“Ralle“ Lelgemann. Er ließ sich eine Zeit von 1:35,75 Minuten in die Ergebnisliste eintragen, knapp vor Roland Suhr, er kam mit seinem Peugeot 206 auf eine Zeit von 1:35,65 Minuten. Phillip Oswald von den MSF Tiefenbach kam auf Rang sechs mit einer Zeit von 1:39,04 Minuten. Er startete zum ersten mal für 2014 am Berg und hatte für heute mal die Kamera gegen das Lenkrad getauscht. Den Abschluss in der Klasse machte Lutz Brandenburg in einer Zeit von 1:44,05 Minuten.

Nun ab in die Klasse 5, eigentlich war hier jeder gespannt, ob Michael Störmann starten kann und will, aber die Knochen taten ihm doch zu weh und so kam es doch für den ein oder anderen zu einer kleinen Überraschung. Sabrina Korn belegte in einer Zeit von 1:27,65 Minuten den ersten Platz vor Robin Hofmann der mit einer Zeit von 1:27,82 auf Rang 2 kam, das Podium wurde abgerundet von Dirk Schindler, er kam in seinem besten Wertungslauf auf eine Zeit von 1:30,11 Minuten. Platz vier wurde mit einer Zeit von 1:30,40 Minuten belegt. Nicht schlecht für einen Mietwagen-fahrer, aber Heckschleuder bleibt Heckschleuder, auch wenn sie rot ist. Platz fünf ging an Stephan Korn, er fuhr zwar die schnellste Zeit in der Klasse fuhr aber auch immer eine Pylone um, so blieb für ihn am Ende nur eine Zeit von 1:32,00 Minuten auf der Uhr stehen. Platz sieben ging an Nicole Hofmann/ASC Rheingau, die sich ihren „alten“ Kadett mit Sohn Robin teilte, eine Zeit von 1:37,93 Minuten verhinderte allerdings eine bessere Platzierung. Der letzte Platz in der Klasse ging an Patric Eckert, für ihn blieb die Uhr bei 1:41,35 Minuten stehen.

Nun wurde es wieder lauter im Soonwald, die Heck-Mo’s waren am Start, aber leider nur zwei Starter und ein Auto. Andreas Vielgut brachte den NSU-TT in einer Zeit von 1:19,87 Minuten ins Ziel. Rang zwei ging an Hans-Jochachim Thomas in einer Zeit von 1:20,48 Minuten.

Die Klasse 8 sah als Gewinner, wie so oft, Hans Beer mit einer Zeit von 1:22,39 Minuten, vor Wolfgang Bode, der noch im ersten Wertungslauf an Beer schnüffelte, am Ende blieb für ihn aber die Uhr bei 1:25,26 stehen. Andreas Schneider war heute alleine am Start und belegte mit 1:31,29 Minuten Rang drei und somit den letzten Platz in der Klasse.

Die Klasse 9 wurde von Günter Diefenbach gewonnen, er kam wohl mit den Witterungsbedingungen am besten klar und sicherte sich den Klassensieg mit einer Zeit von 1:22,66 Minuten vor Armin Schöne, der es bei seinem ersten Wertungslauf beließ und auf eine Zeit von 1:25,74 Minuten kam. Rang drei ging an Norbert Fricke, der heute alle Flüssigkeiten in seinem Auto behielt. Für ihn blieb die Uhr bei 1:26,80 Minuten stehen. Rang 4 ging an Achim Dornemann. Er kreuzte nach 1:38,25 Minuten die Ziellinie.




Die Klasse 10 sah den üblichen Sieger Franz Koob, alles bestechen half nichts, er kam mit einer Zeit von 1:17,56 Minuten ins Ziel. Platz zwei ging an Fabian Dix, der sich im Regen wohlfühlt, für ihn blieb die Uhr bei einer Zeit von 1:25,20 Minuten stehen. Tobias Küpper musste sich mit Rang drei begnügen. Seine Zeit, 1:25,44 Minuten. Sarp Bilen kam mit einer Bestzeit von 1:26,08 ins Ziel. Leider verhinderten 20 Strafsekunden in Lauf 2 ein besseres Ergebnis. Rang 5 ging an Axel Milek. Seine schnellste Zeit war 1:26,11 Minuten vor Markus Petry, für ihn blieb die Uhr bei einer Zeit von 1:35,88 Minuten stehen.
So nun ab in die Klasse 11 und 12 die aufgrund der wenigen Teilnehmer heute zusammen gelegt wurde. Aber trotz allem wurde wieder super Motorsport geboten, wenn auch noch auf Regenreifen. Als Sieger ging heute Sebastian Kühn hervor, er gewann nicht nur die Klasse sondern auch die Wertungsgruppe mit einer Zeit von 1:15,25 Minuten, Christian Jung konnte da nicht mehr ranreichen, wollte zu viel und so reichte es „nur“ zu Rang zwei mit einer Zeit von 1:15,42 Minuten. Den letzten Podestrang sicherte sich Martin Höhle mit einer Zeit von 1:18,10 Minuten. Den ersten „Blechrang“ erreichte Michele Carotenuto in 1:18,12 Minuten vor Stefan Jung. Seine Bestzeit betrug 1:20,52. Rang sechs ging an Rainer Schönborn vom MSC Idarwald, er kam mit seinem VW Golf 1 Gti auf eine Zeit von 1:22,43 Minuten und seine Frau Andrea kam auf eine Zeit von 1:22,86 Minuten. Der letzte Platz in der Klasse ging an Daniel Berger, er erreichte eine Zeit von 1:33,89 Minuten.

Die Klasse 14 war quasi eingedampft gegenüber dem Vortag aber auch hier wurde es spannend, lange überlegte man Regenreifen oder Slick, naja die Zeiten sagten dann ganz klar was angesagt war, Slick! Als Sieger ging Guido Keller in einer Zeit von 1:15,27 Minuten hervor, knapp am Gesamtsieg vorbei. Thomas Weisgerber erreichte mit 1:18,32 Minuten den zweiten Rang vor Ronnie Suhr, der die Strecke in einer Zeit von 1:18,84 Minuten bezwang. Bernd Reinbott kam in 1:22,63 Minuten über die Ziellinie und das jedesmal mit Zeitstrafen, ansonsten hätte die Zeit für Rang zwei gereicht.

So, das war dann der 37. und 38. Wildburgcup. Leider werden ihn einige von euch in schlechter Erinnerung haben, ist doch Saisonende angesagt bzw. eine lange und teure Reparatur.
Wir werden wohl auch lange an diese Veranstaltung denken aber es heißt nach vorne schauen und sehen was uns 2015 bringen wird.
Wir von den Motorsportfreunden Tiefenbach wünschen allen Teilnehmern eine gute Saison 2014 auf das der Renngott euch gnädig bleibe und wir uns in 2015 wieder sehen, gerne mit ein paar mehr Teilnehmern.


 
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Re: 37. und 38. Wildburgcup der Motorsportfreunde am 28./29.06.2014 (Punkte: 1)
von Michael (M.Stoermann@navc.de) auf Dienstag, 16.September. @ 14:04:55 CEST
(Userinfo | Artikel schicken) http://ASC-Rheingau.de
Super Bericht, tolle Fotos, ich hoffe mit den MSF Tiefenbach auf mehr Teilnehmer im nächsten Jahr, die Veranstaltung hat dies verdient.

Michael



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