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Motorsport: Rundstrecke Motorsportberichte: Rundstreckenrennen Most 30.4.2012
Geschrieben vonRT auf Donnerstag, 31.Mai. @ 07:20:45 CEST
Unterstützt durch RT

Zweiter Termin zur Rundstreckenmeisterschaft.
Als Austragungsort f?r den zweiten Termin in der RSM stand das Tschechische Most auf dem Kalender.

? Most? ist eine ?bersetzung des Deutschen Wortes ? Br?x? und bedeutet Br?cke. Je nachdem, von wo man auf die Stadt Most zuf?hrt, sieht man schon von weitem, den die Stadt ?berragenden ? Burgberg?. Zudem erkennt man schnell, das die Region seit nun fast 150 Jahren durch den Braunkohle-Tagebau gepr?gt und umgestaltet wurde.
Die alte Stadt Most wurde 1964 komplett dem Erdboden gleichgemacht und zwei Kilometer s?dlich, entstand das neue Most in der f?r diese Zeit typischen Plattenbauweise. Einzig erhaltenes Bauwerk ist die ?Alte Stadtkirche, Maria Himmelfahrt? die 1975 spektakul?r mit Ihren Fundamenten auf Schienen um ca. 850 m verschoben und um 90? gedreht wurde. Wer also genug Zeit mit nach Most bringt, sollte unbedingt den Blick vom Burgberg genie?en.
Zu Anfang der 80?r Jahre wurden die ersten Tagebaugruben wieder verf?llt. Nachdem 1979 schon ein Rennen der ? Interserie? auf der Stadtautobahn bei Most stattfand, war 1983, hier jetzt eine moderne Rennstrecke entstanden. Das Ziel, auch f?r viele Motorsportbegeisterte DDR ?B?rger, da Chemnitz (Karl-Marx Stadt) nur eine Autostunde von hier entfernt liegt.


Der Termin f?r die zweite RSM Veranstaltung 2012 fiel auf einen Montag. Nicht f?r alle eingeschriebenen RSM Teilnehmer optimal, aber durch den Feiertag am darauffolgen Tag und die Gelegenheit f?r die NAVC- Motorsportabteilung die Rennstrecke exklusiv zu mieten, sehr attraktiv.

Auch die An,- und Abfahrt gestaltete sich dadurch als sehr angenehm. Vom Taunus, ?ber Eisennach, Gera, Chemnitz, Marienberg und Kumotov waren wir (# 32 Team Koch-Vongries) ?ber leere Autobahnen am Sonntag, nach 5 ? Stunden an der Einfahrt zum Autodrom angekommen. W?hrend des Wartens auf Einlass zur Strecke, fanden sich viele Teilnehmer zusammen um, teilweise schon bei duftendem Grillgut und erfrischender Hopfenkaltschale, entspannt ?ber die Anfahrt und die bevorstehender Veranstaltung zu quatschen.
Punkt 19 Uhr, Einlass zur Strecke, Platz im Fahrerlager oder in einer der Boxen bezogen, Rennfahrzeuge und Equipment abgeladen?. Kurzer Blick zum Himmel, versprach ein toller Veranstaltungstag zu werden.



Montagmorgen.. der Anschein vom Vorabend bewahrheite sich. Schon um acht Uhr morgens um die zwanzig Grad und Sonnenschein. Klasse. Zur Fahrerbesprechung nur freundliche Gesichter, die Rennstreckenbetreiber hatten der Rennleitung eine nette Dolmetscherin zur Seite gestellt, ob Sie allerdings die dialektisch gepr?gten Begr??ungsworte unseres Sportpr?sidenten Limmer folgen konnte, wage ich zu bezweifeln.
?hnlich wie zur ersten Veranstaltung am N?rburgring wurden auch hier, die knapp 50 Teilnehmer je nach Klassen in drei Staffeln aufgeteilt. Neu war, dass neben Freiem Training und Zeittraining ? Drei Wertungsl?ufe? ?ber den Tag angesetzt wurden, Kondition und Reifen wollten also gut eingeteilt werden.

Erstes prominentes Opfer eines Technischen Defektes war im Freien Training Paul Walczok mit seinem sch?nen Klasse 11, Porsche 993 Turbo. Leider bekam er sein Rennfahrzeug nicht mehr flott, so dass er den Rest des Tages zum zuschauen verdammt war, konnte damit von Streckenrand mit ansehen wie der ebenfalls aus Essenbach stammende Wolfgang Triller mit dem Porsche 997 GT3 eine Bestzeit von 1:41,097 im Zeitraining setzte.



Im 1. Rennlauf erwischte es ? G?nter (Scheiderer) und sein Polo?, er wurde nach Abschluss des Wertungslaufes weidwund an die Boxen geschleppt und musste feststellen das es vor Ort nicht zu reparieren war.

Michael Zechner vom MSC-Westpfalz traf der Defektteufel an seinem, in diesem Jahr neu eingesetzten BMW 325i. In der ersten Runde des 2. Wertungslaufes musste er sein Wettbewerbsfahrzeug nach knapp einem Kilometer am Rand der Strecke abstellen und hatte so nun Zeit, von dort aus, die Ideallinie der Konkurrenten zu studieren.

Tats?chlich mussten nach den 1. Wertungsl?ufen in zwei Klassen Verwarnungen durch die Rennleitung um Georg Breitkopf und Josef Limmer sowie den Sportkomisar Gerd Dankert ausgesprochen werden bzw. ein Teilnehmer sogar in der Wertung nach hinten gestuft werden.

Die Verwarnung in der zusammengelegten Klasse 4+5 bekam der schnellste des Zeitrainings und Sieger des Ersten Wertungslaufes. Ursache war die, so oft angesprochene Startprozedur? Fliegender Start?. Als F?hrungsfahrzeug, der nach dem Verlassen des Pacecars (Sportkomisars) das Feld in geordneter Position an den Starter heranf?hren sollte, nutzte er die Anfahrt zur Startlinie, um weiterhin seine Reifen durch ?wedeln? auf Temperatur zu bekommen.
Das war durch die Rennleitung in der Fahrerbesprechung ganz klar untersagt worden. Obwohl (oder vielleicht weil) es nach dem ersten Wertungslauf nur bei einer Verwarnung blieb, wiederholte der Teilnehmer seinen Fehler bei dem Start zum 2.Wertungslauf wieder. Diesmal wurde, noch w?hrend des Wertungslaufes, die R?ckversetzung um zwei Pl?tze im diesem Wertungslauf und eine Startposition f?r Wertungslauf Nr.3 vom Schluss des Starterfeldes, per Boxentafel angezeigt.
Zu seiner Entschuldigung sei gesagt, dass es sich bei diesem Starter um einen sehr jungen unerfahrenen Teilnehmer handelte, der bisher kaum ? Fliegende Starts? und wohl auch noch nie aus der ? Poleposition? heraus gestartet ist.
Die R?ckversetzung f?r Wertungslauf 3. auf die letzte Startposition war dann doch nur als ?erzieherische Ma?nahme? zu sehen, da er auch aus dieser Position den letzten Wertungslauf gewann. Das lag neben seinem ?Fahrerischen Talent? wahrscheinlich auch daran, das er mit seinem BMW M3 wohl ?ber das PS -st?rkste Serienfahrzeug in der Gruppe 1 verf?gte.



Ich begr??e, dass die Rennleitung hier durchgegriffen hat, leider wurde ausgerechnet unser Team durch diese Aktion benachteiligt. Durch die R?ckversetzung in der Wertung zu Lauf 2 um nur zwei Positionen (wir platzierten uns auf 4) wurde zu unseren Ungunsten in die Wertung zur RSM eingegriffen. Und das durch einen Fahrer der nicht in der RS-Meisterschaft eingeschrieben ist.

In der Klasse 8+9 kam es im ersten Wertungslauf zu einer R?ckversetzung in der Wertung.
Dauerer Senior (Josef) war davon betroffen. In der ersten Startstaffel mit den Klassen 2+3 konnte man hingegen sehen, wie Dauerer Junior( Nico) seinen in diesem Jahr eingesetzten VW Lupo GTI immer besser um die Rundstrecke bewegte. Das f?r den MSC Hansenried startende Vater & Sohn Gespann konnten hier in Most in Ihren Klassen, ( 9+2) die Maximalpunktzahl holen.

Spannend wird es wohl diese Jahr auch in der Klasse 11 werden, wie schon zur ersten Veranstaltung an der M?llenbachschleife, schenkten sich die bekannten BMW E30 Kampfgenossen Peter M?ller/ Mike Horn nichts, und wechselten sich mit den Platzierungen ganz weit vorne ab.
Bernhard Tetting, der dritte BMW E30 Fahrer im Bunde, hat zwar in diesem Jahr seinen klangstarken BMW besser zum Laufen gebracht, kann dem Duo aber nicht ganz folgen. Er f?hrt jedoch auch nicht um Meisterschaftspunkte.


Auch in der ? Kleinen Klasse ? 3 wird es nach dem ? Pausieren? des zweimaligen Meisters Thorsten Schulz (MSC-Westpfalz), diese Saison nicht langweilig werden. Nach der besseren Platzierung von Christian Eiden auf seinem roten BMW 318is an der M?llenbachschleife, setzte sich hier in Most das Team J?ger/ Sch?nherr mit Ihrem ebenfalls rotem Opel Astra durch. Na mal schauen wie das so weitergeht.

Der Veranstaltungstag hier in Tschechien ging ohne gr??ere Zwischenf?lle bei einem traumhaften Wetter ?ber die B?hne. Es macht wirklich Spass auf einer solch professionellen Motorsportanlage fahren zu d?rfen. Die Siegerehrung in der Abendsonne war der Abschluss zu einem gelungenen Veranstaltungstag, dem unser Sportpr?sident noch einen aufsetzte, indem er ? Ein F?sschen bajuwarischem Hopfengetr?nkes? spendierte.


Auch deshalb noch einmal ein Dankesch?n an die Organisatoren, die es auch dieses Mal wieder geschafft haben, uns ?Amateur?- Motorsportlern eine ? Professionelle? Veranstaltung zu bieten.

Und gerade weil es die NAVC Sportabteilung und auch der MSC Westpfalz es uns, mit sehr viel Enthusiasmus und ehrenamtlichem Engagement erm?glicht, Rundstreckenmotorsport zu wirklich g?nstigen Bedingungen zu betreiben, ist es wichtig, auch bei der n?chsten Veranstaltung in Schlotheim zu nennen und somit beizutragen das auch dies eine gelungene Veranstaltung wird.


Wir sehen uns in Th?ringen.
Andreas Vongries, Fahrergemeinschaft Rhein-Main


 
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