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Motorsport: Rallye Motorsportberichte: 21. Rallye Zorn 20.2.2010
Geschrieben vonRT auf Donnerstag, 25.Februar. @ 07:57:15 CET
Unterstützt durch RT

Gelungener Saisonauftakt des MSC Zorn mit viel Schlamm, Eis und Schnee
Am 20.2. hatte die motorsportliche Winterpause ihr j?hes Ende. Die noch tief verschneiten Gemeinden rund um die H?hengemeinde Miehlen wurden von rallyebegeisterten Zuschauermassen ?berschwemmt. Die Rallyesaison 2010 des Deutschen NAVC hatte begonnen.

63 Teams aus ganz Deutschland hatten ihre Sportger?te entstaubt und an den Start zur 21. Rallye Zorn gebracht. Die eisigen Temperaturen im Januar und Februar lie?en auf Winterwetter vom Allerfeinsten hoffen. Doch durch einsetzendes Tauwetter schmolzen die Schneeberge dahin. Das war heuer gerade das T?ckische, gefrierendes Schmelzwasser machte den Stra?enbelag in den Morgenstunden spiegelglatt. Die richtige Reifenwahl war schwierig. Durch die hervorkommende Sonne stiegen die Temperaturen ?ber den Gefrierpunkt und viele Teams setzten f?r die WP1 und 2 auf weiche Regenreifen.

Zuschauermassen s?umten die Wege der Wertungsp?fungen und wurden mit gekonnten Drift`s belohnt

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde diesmal die Nast?tter WP zuerst und in umgekehrter Richtung gefahren. T?ckisch wurde die Schlu?phase der WP1, unvorsichtige Rallyefahrer schaufelten massenweise Schnee auf den Asphalt der Leitplankenkurve. Das bedeutete jeweils einen Dreher f?r das Team Klump/Spreitzer, Wei?/Gasteyer und Thiel/Thiel, engen Leitplankenkontakt f?r Wolf/Gr?ner und Spriestersbach/Hinrichs und das vorzeitige Aus f?r Benjamin Funk und seinen Suzuki Swift. Das Team Sch?fer/Bonin auf Peugeot 309 hatte in der WP2 schon das Ziel vor Augen, bremste vor der letzten Kurve zu sp?t und blieb auf dem Dach im angrenzenden Feld liegen.

Die neue WP 3 und 4 wurde rund um Bogel gefahren. Der Start erfolgte im Industriegebiet in einen Rundkurs hinein. Der erste Bremspunkt nach der 300m lagen Geraden ?berforderte einige Fahrer, der dahinterliegende Zaun war nach der Rallye deutlich reparaturbed?rftig. Das Team Eckart/Reindl ?bertrieb es auf dem Asphaltbelag des Rundkurses, die Folge war ein ?berschlag in die Schneeberge des Randstreifens. So richtig schlimm wurde es nach dem Abzweig aus dem griffigen Rundkurs, direkt nach der Rechts -1 ging es einen tiefen, schlammigen Feldweg stetig bergab auf eine Links 1 zu. Zum Gl?ck war die Auslaufzone dahinter gro? genug, einige Fahrzeuge nutzen die Fl?che gro?z?gig aus. Wir waren da ?brigens keine Ausnahme. Kurze tiefgr?ndige Geraden wechselten sich mit engen Kurven ab und die oft geradeaus f?hrenden Spuren zeugten von den Missgeschicken der Fahrer.

Auf Abwegen, ein Golf im Niemandsland


Nach Einbruch der kurzen D?mmerung bewegte sich das Feld zur bekannten und gef?rchteten WP 5 und 6. Der Start in dem kleinen Ort Ehr erfolgte auf guten, trockenen Beton Die Strecke f?hrte steil bergauf um dann j?h am Waldrand links abzuschwenken. Man soll es doch nicht f?r m?glich halten, wie lang die Bremswege auf Eis auch bergauf sind. Zum Gl?ck f?hrte ein Waldweg geradeaus weiter, so das an dieser Stelle keine Blechsch?den zu verzeichnen waren. Weiter ging es ca. 1 Km auf Schnee am Waldrand entlang. Schnee? Nein, spiegelglattes Eis ist der bessere Ausdruck. Normalerweise k?nnten auf diesen St?ck Geschwindigkeiten weit ?ber 150Km/h gefahren werden, doch diesmal belie?en es die Meisten deutlich geruhsamer angehen und fuhren mit m??igen Tempo auf das enge S-St?ck zu, welches auf die Landstra?e Richtung Miehlen f?hrt. Einige waren zu schnell und umrundeten die Strohballen nicht mehr so ganz vorschriftsm??ig, einer war viel zu schnell und fuhr direkt auf die Hauptstra?e. Dieses Fehlverhalten wurde im Nachhinein mit 20 Strafsekunden geahndet. Der weitere Verlauf der WP f?hrte am imposant dampfenden Misthaufen vorbei, auf einen rutschigen Plattenweg weiter ins Tal und ?ber zwei kleine Br?cken in Richtung Miehlener Friedhof. Auf eine mit Schlagl?chern ?bers?te Querspange folgte der lange und glatte Aufstieg bis ins Ziel. Der kurze Feldweg bis zur Ziel-DK h?tte auch der Camel-Throphy gut zu Gesicht gestanden, etliche Fahrzeuge kamen nur mit Abschlepphilfe des bereitstehenden Traktors zur DK.

Trotz diese widrigen Umst?nde, oder gerade deswegen, muss gesagt werden, dass das eine der besten Rallyes war die ich je gefahren bin. Auf trockenem Asphalt kann (fast) jeder schnell fahren, bei der diesj?hrigen Schlammschlacht zeigten sich die wahren K?nner. Das war diesmal, ?brigens bereits zum f?nften Mal in Folge, das Team Schleimer/Fuchs auf Opel Kadett. Im Duell um den ersten Platz behaupteten sich heuer jedoch gleich drei Teams. Kropf/Pilsl auf Subaru STI legte in WP1 mit einer Zeit von 2:10 die Messlatte recht hoch, konnte jedoch im weiteren Verlauf der Rallye auf den schmierigen Passagen dem frontgetriebenen Opel nicht folgen. In der Addition aller L?ufe nur knapp dahinter sicherte sich das Team Altenheimer/B?rner auf Audi Quattro S2 den dritten Platz.

Die Klasse 3, Serientourenwagen bis 1600 ccm, konnte souver?n das Damenteam Stefanie Schwarz mit Co Marion Schwarz f?r sich entscheiden. Das Team Wagenlender/Schmidt auf Peugeot 205 hatten nach einem Ausritt auf WP2 nichts mehr zu melden und belegten hinter Lange/Bernd auf Honda CRX den dritten Platz.

Riesenspa? f?r Hecktriebler und Zuschauer, die aufgeweichten B?den lie?en jeglichen Fahrbahnkontakt missen


In der Serienklasse bis 2000ccm kam eine Golf - Trilogoie aufs Treppchen. Schnellste waren Meyer/Ehrngruber auf Golf 16V, dicht gefolgt von von Heider/Zuckermeier, die ihren Swift gegen einen Golf mit 136PS eingetauscht hatten, und Dritte im Bunde, auf Golf 3, wurden Halbmeyer/Honold.

Die hubraumst?rkste Serienklasse wurde vom Team Kropf/Pilsl mit ihrem Subaru STI dominiert. Mit einem Respektabstand von fast vier Minuten folgte auf BMW 535 Ederer/Winnik und durch einen Ausritt gehandikapt das Team Kohn/Kohn mit dem 320PS starken Ford Focus RS.

Die Publikumslieblinge sind die kleinen 1300er Schreih?lse der verbesserten Klasse 7. Bunt gemischt war auch der Zieleinlauf. Rainer Thiel mit seiner neuen Beifahrerin Sabrina Thiel auf Fiat Panda 4x4 eroberten sich nach einen Dreher in WP1 die F?hrung Sekunde f?r Sekunde vom zweitplazierten Wolf/Gr?ner auf VW Polo wieder zur?ck. Knapp zwei Minuten mehr brauchte das Team Klesen/Koch mit dem Toyota Yaris Cup Auto.

In der Klasse 8 waren die Rollen von Anfang an klar vergeben. Fries/Schemmer vor Klump/Spreitzer, beide auf Opel Corsa, gefolgt von Bayer/Lang auf Audi 80 GT/E.

Drei mal Opel auf den Pl?tzen eins bis drei, davon 2x Front- gegen?ber einmal Heckantrieb, die Klasse 9 der verbesserten Tourenwagen bis 2000ccm geh?rte den Fahrzeugen aus R?sselsheim. Schleimer/Fuchs vor Kaiser/K?hler, jeweils Opel Kadett und dicht dahinter der Ascona von Kramer/Walz, das waren die ersten Drei von 14 Startern in der Klasse.

In der gr??ten Klasse dominiert der Allradantrieb. Platz 1 sicherte sich Altenheimer/B?rner auf Audi Quattro S2, den Zweiten belegte Enderlein/Gempel auf Audi TT und den Dritten mit ihrem Lancia Delta Integrale Spies/Oberle. Schnellster mit Salat?l fahrender Turbodiesel wurde Sch?del/Melzl mit einen respektablen 10. Gesamtrang auf VW Golf 1 Turbodiesel.

Dieser gelungene Saisonauftakt zur Deutschen Amateur Rallyemeisterschaft des Deutschen NAVC wird sowohl Teilnehmern als auch Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im n?chsten Jahr.

Text: Rainer Thiel
Fotos: Stefan Schaller und J?rgen Span


 
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