![]() |
|
| -Wildunfall -Verkehrsgerichtstag -volle Straßen -Geisterfahrer -Markenzeichen -Obst u. Gemüse -Verkehrstote -Transporter -Wasserstoffantrieb · Startseite · Clubleistungen · Mitglied werden · NAVC-News · Clubsekretariat · NAVC Reisen · Clubecke · Automobil u. Verkehr · Touristik · Historic · NAVC-Motorsport · Daten und Infos · Impressum
|
Wildunfall - was nun?
Typische Wildunfälle sind keine Seltenheit, egal zu welcher Jahreszeit. Jährlich geschehen über 170000 Wildunfälle auf Deutschlands Straßen, der Schaden soll über 350 Millionen Euro betragen. Besonders in der Morgen- und Abenddämmerung kann es zum Crash kommen, wenn die Tiere plötzlich die Landstraße überqueren. Viele Autofahrer reagieren in solch einer kritischen Situation unsicher, müssen sie doch in Sekundenschnelle entscheiden, was zu tun ist. Damit es gar nicht erst zu einer Wild Kollision kommt, sollte der Autofahrer in waldreichen Gebieten und überall dort, wo Wildwechsel Schilder aufgestellt sind, das Tempo deutlich verringern. Selbst 80 km/h können bei Nebel, Dämmerlicht oder Nässe schon zu viel sein. Darüber
hinaus sollte man immer die Fahrbahnränder im Auge behalten und den
Sicherheitsabstand zum rechten Seitenstreifen einhalten.
Wenn sich Wild auf der Straße befindet: Abblenden und Hupen, damit es einen Fluchtweg finden kann. In jedem Fall muß der Autofahrer mit mehreren Tieren rechnen, die nicht auf dem kürzesten Weg die Fahrbahn verlassen, sondern irritiert vor dem Fahrzeug herlaufen. Falls eine Kollision unvermeidbar ist, gilt: Nur bremsen, wenn kein Auffahrunfall mit einem nachfolgenden Fahrzeug droht. Hektische Lenkbewegungen sollten vermieden und der Kurs statt dessen beibehalten werden. Schließlich kann ein reflexartiges, unkontrolliertes Ausweichmanöver eventuell weitaus schlimmere Folgen haben als ein kontrollierter Aufprall. Nach einem Wildunfall muß die Unfallstelle abgesichert und die Polizei informiert werden. Auch sollte man die Unfallstelle fotografieren und eventuell Zeugen für die Versicherung notieren. Der Schaden muß innerhalb einer Woche der Versicherung gemeldet werden, das amtliche Protokoll zur Unfallaufnahme und die sogenannte Wildbescheinigung dienen der Kfz-Versicherung als Nachweis. Allerdings ist nicht jeder Wildunfall automatisch versichert. In der Regel sind Schäden am eigenen Fahrzeug durch eine Teilkaskoversicherung dann abgedeckt, wenn es sich bei dem Wildunfall um Haarwild handelt. Hierzu zählen beispielsweise Rehe, Füchse, Wildschweine und Feldhasen. Weitere Voraussetzung: Bei dem Wildunfall muß es zu einem Zusammenstoß zwischen Tier und Auto gekommen sein. Bei Schäden, die infolge eines Ausweichmanövers entstanden sind, kann der Versicherungsschutz entfallen. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs haftet die Versicherung nämlich nicht, wenn der Schaden, der vermieden werden soll, in keinem Verhältnis zum Schadenrisiko des Rettungsversuchs steht (Az.: IV ZR 276/02). Denn dadurch könnten sowohl Fahrzeuginsassen als auch andere Verkehrsteilnehmer verletzt werden. Weicht also ein Autofahrer einem Fuchs oder Hasen aus, kommt von der Straße ab und prallt gegen einen Baum, hat der Fahrer keine Ansprüche gegenüber der Versicherung, da eine Kollision keinen größeren Schaden an seinem Fahrzeug verursacht hätte. Brems- u. Ausweichmanöver bei größeren Tieren wie z.B. einem Reh oder Wildschwein sind dagegen von der Teilkaskoversicherung gedeckt, da in diesem Fall der mögliche Schaden durch einen Zusammenprall vergleichbar wäre mit einem Crash gegen die Leitplanke oder gegen einen Baum.
Verkehrsgerichtstag in Goslar
Arbeitskreis I:
Arbeitskreis II:
Arbeitskreis III:
Arbeitskreis IV:
Arbeitskreis V:
Das größte Medieninteresse richtete sich auf den Arbeitskreis
I, da die Anzahl der Kleinlaster in letzter Zeit stark ansteigt und diese
Fahrzeugart in der Unfallstatistik überrepräsentiert ist.
Sie sollen ihren Wagen in jeder Situation beherrschen und auch die Ladung richtig sichern können. Durch rutschende Ladung geraten die Kleinlaster schnell außer Kontrolle und werden so zu einer Gefahr für alle. Deshalb wurde in Goslar eine verbesserte Ladungssicherungstechnik gefordert, z.B. durch mehr Zurrpunkte und stabile Trennwände. Es sollte auch häufiger kontrolliert werden, ob die Kleinlaster überladen sind, die Fahrer angegurtet sind und den Sicherheitsabstand einhalten. Über diese Mehrheitsentscheidung des Arbeiskreises empörte sich die Presseagentur dpa und tickerte die im NAVC-Beihefter März publizierte Notiz in alle Redaktionen. A.O. war wiederum mit der dpa Notiz nicht einverstanden und hat deshalb, wie oben ausgeführt, recherchiert. Warum sind die Kleinlasterfahrer so unbeliebt und warum glaubt nicht nur dpa. daß sie stets mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs sind? Vielleicht ist Daimler Chrysler daran mitschuldig, da sie ihrem Kleinlaster den Namen "Sprinter" gaben. Tatsächlich stehen viele Sprinterchaufeure unter Termindruck, da sie insbesondere an Wochenenden, gewerbliche Güter transportieren, aber die hohe Unfallrate hat anscheinend andere Gründe. Ich persönlich habe mich bei zahlreichen Autobahnfahrten sehr häufig über stur die linke Spur blockierende Kleintransporter geärgert. Sie sind offenbar für die rechte Spur zu schnell und für die linke Spur zu langsam. Durch ein spezielles Tempolimit für die Sprinter würde diese Situation noch häufiger auftreten, falls sich die Sprinter dann wirklich auch an das Gebot halten. Selbstverständlich sind es nicht nur die Kleinlaster, die stur links fahren., aber sie fallen dabei am meisten auf, weil man nicht durch sie hindurch sehen kann und weil sie überhaupt die Sicht nach vorne stark einschränken. Arbeitskreis II Dieser Arbeitskreis stand unter dem Eindruck der zahlreichen Unfälle
von Reisebussen und Linienbussen in der letzten Zeit. Dabei ging man davon
aus, daß die meisten Fahrer sich gar nicht der großen Gefahr
des Einschlafens am Steuer bewußt sind. Deshalb wurden folgende acht
Empfehlungen beschlossen. Als Erstes Aufklärungskampagnen und Fortbildung
vor allem von Berufskraftfahrern.
Siebentens soll bezüglich der Verantwortlichkeit des Fahrzeughalters
bei Unfällen infolge Übermüdung regelmäßig ermittelt
werden.
Was nicht diskutiert wurde: Was tut man, wenn man auf der Autobahn plötzlich
von einer unwiderstehlichen Müdigkeit befallen wird? Ich halte dann
nach einem Parkplatz Ausschau, und wenn ich einen finde, fahre ich raus
und schlafe ein wenig. Aber was tut man, wenn kein Parkplatz in Sicht kommt
und man ist allein im Fahrzeug? Eigentlich hätten die Experten fordern
müssen, daß Parkplätze in regelmäßigen kürzeren
Abständen angeboten werden.
Straßen immer voller
(DVW)
Hilfe, Geisterfahrer unterwegs
Als ihm ein PKW entgegen kam streifte sein Fahrzeug die Mittelplanke,
kam ins Schleudern und kollidierte mit dem Polo einer Fahrerin, die kurz
darauf im Krankenhaus starb. Geisterfahrer sind der Albtraum eines jeden
Autobahnfahrers; sie enden oft tödlich.
Gerät man aus Unachtsamkeit selbst einmal in diese Lage, rät die Deutsche Verkehrswacht, die Nerven zu bewahren. Grundsätzlich: Äußerst rechts, also an den Mittelstreifen, heranfahren, Warnblinkanlage und Fahrzeugbeleuchtung einschalten, andere Autofahrer mit der Lichthupe auf die missliche Situation aufmerksam machen und auf Hilfe warten. Wenden geht nur, wenn kein Verkehr entgegenkommt, bei schlechten Wetterverhältnissen und Nebel überhaupt nicht. Wenn Verkehrslage und Leitplanken es zulassen, sollte man in ausreichendem Abstand vor(!) dem Fahrzeug ein Warndreieck und eine Blinklampe aufstellen. Dazu wenn möglich nur hinter der schützenden Leitplanke laufen. (DVW)
Markenzeichen von Automobilen und was
sie bedeuten
Mercedes Benz
Das Luftschiff LZ 1 war 128 Meter lang und hatte zwei Daimler Motoren
mit je 15 PS Leistung. Der Zeppelin erreichte eine Geschwindigkeit von
35 km/h. Warum die Autos mit dem Stern Mercedes heißen, ist eigentlich
seltsam. Ein spanischer Mädchenname für ein urdeutsches Automobil,
wie ist das? Im Jahre 1900 gab es in Deutschland noch keinen Markt für
Automobile. Fuhrleute, Kutscher und Eisenbahner bewegten Menschen und Ware.
Anders in Frankreich, dort hatte man die Lust des Autofahrens schon entdeckt.
Das hatte der tüchtige österreichische Kaufmann Emil Jelinek
erkannt und bestellte 36 Daimler-Automobile mit 35 PS zum Weiterverkauf
in Frankreich, wo er an der Côte d'Azu lebte. Dieser Auftrag war
nach damaligen Maßstäben ein riesiger Auftrag. Da der Name Daimler
in Frankreich noch nicht bekannt war, nannte Jelinek die Autos willkürlich
Mercedes, nach seiner Lieblingstochter Mercedes. Dieser Name kam glänzend
an, und Jelinek avancierte zum wichtigsten Repräsentanten der Daimler
Motoren Gesellschaft.
Mitsubishi Die heute mit Daimler-Benz bzw. Daimler Chrysler teilweise liierte Firma Mitsubishi hat ein ähnliches Markenzeichen wie Mercedes. Ein dreiflügeliges rotes Rautenzeichen symbolisiert drei Diamanten. Das ist für Japaner leicht verständlich, da das Wort Mitsubishi ins Deutsche übersetzt drei Diamanten heißt. Mitsu = drei und Bishi = Diamanten. Obwohl Mitsubishi erst seit 1917 Autos baut gibt es das Markenzeichen schon seit 1870, als die Firmengründer Iwasaki und Yamanouchi ihre Samurai-Wappen vereinigten. Dreigeteiltes Eichenlaub in Sternform mit drei Diamanten. Die drei Diamanten sollen drei japanische Tugenden symbolisieren: Fairness, gesellschaftliche Verantwortung und Völkerverständigung durch Handel. ALFA Romeo Eines der schönsten, aber etwas makaberes Markenzeichen hat ALFA
Romeo. Da die Firma in Mailand gegründet wurde, ist links das Mailänder
Wappen abgebildet: Ein rotes Kreuz auf weißem Grund, wobei das Kreuz
den Adel symbolisiert und die weiße Fläche die Bürger und
Bauern. Rechts ist das Wappen des Mailänder Herrschers Visconti. Es
erinnert an den ersten Kreuzzug gegen die Sarazener, an denen die Lombarden
siegreich teilnahmen. Eine gekrönte grüne Viper frißt ein
Sarazenenkind. Ob Herr Bush junior sich nach seinem von ihm so genannten
Kreuzzug gegen die Nachfahren der Sarazenen auch heimlich ein ähnliches
Wappen wählt?
FIAT Ein sehr einfaches Markenzeichen hat die heutige ALFA Mutter FIAT. Einfach
nur diese vier Buchstaben. Eine Abkürzung des Firmennamens: Fabbricia
Italiana Automobili Torino. Zu deutsch Italienische Automobilfabrik Turin.
Audi Audi hat heutzutage die vier Ringe der früheren Auto Union als
Markenzeichen. Audi ist das Überbleibsel aus dem in der ersten Weltwirtschaftskrise
1932 entstandenen Verbund von vier kriselnden Marken: Horch, DKW, Wanderer
und Audi. Jede dieser vier wurde durch einen Ring dargestellt. Bei Gründung
der Firma Audi durch August Horch im Jahre 1910 hatte Audi zunächst
eine Eins als Kühlerfigur und Markenzeichen. Bei dem Logo Audi handelt
es sich um eine Kuriosität: Der Automobilpionier August Horch verließ
nach Differenzen seine eigene 1899 in Zwickau gegründete Firma Horch
und durfte bei der Gründung einer neuen Firma seinen eigenen Namen
nicht verwenden, da er für die erste Firma Horch geschützt war.
A.O.
Obst und Gemüse tanken
Verkehrstote und Verletzte
(DVW)
Freie Fahrt für rasende Transporter
Angesichts der dramatisch ansteigenden Zahl von tödlichen Unfällen rufen Experten immer wieder nach dem Tempolimit für Kleintransporter. Aber das scheint nach dem Verkehrsgerichtstag in Goslar nun vom Tisch. Die Kleintransporter dürfen weiter rasen. Die Empfehlung der Expertenrunde hat zwar viele gute Tipps, ein Temoplimit wird aber nicht gefordert. In der Empfehlung des Arbeitskreises heißt es: Die Experten können sich "derzeit der Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen speziell für Kleintransporter (2,8 bis 3,5 Tonnen) nicht anschließen". "Übersetzt heißt das: Vergeßt es einfach", sagte ein Teilnehmer des Arbeitskreises. Die Zahl der Unfälle sei zwar gestiegen, bezogen auf die gefahrenen Kilometer seien die Fahrzeuge aber nicht überdurchschnittlich häufig daran beteiligt. Persönlich hätten viele Experten durchaus mit einem Tempolimit von etwa 120 Stundenkilometer leben können, hieß es in Goslar. Aber schließlich hätten sie der vorgegebenen Linie der Verbände folgen müssen, die sie vertreten. Auch die Befürchtung, eine Beschränkung für Kleinlaster könne früher oder später zu einem generellen Tempolimit ausgeweitet werden, ließ einige Experten mit "Nein" stimmen. Einem der überstimmten Teilnehmer blieb nur noch die Frage:" Wie viele Tote braucht ein Tempolimit? In der Beschreibung des Problems waren sich alle einig. Die Beteiligung
von Kleintransportern an Unfällen hat sich nach Auswertung der Bundesanstalt
für Straßenwesen von 1996 bis 2001 verdreifacht, während
der Bestand der "Sprinter" sich nur verdoppelt hat. 2002 starben 120 Menschen
bei Unfällen mit Kleintransporten, 1996 waren es 50. Wenn es kracht,
haben in zwei Drittel der Fälle die Fahrer der Kleinlaster die Schuld.
Die Zukunft liegt im Wasserstoffantrieb Opel sieht emissionsfreie Brennstoffzellen Autos mit Wasserstoffantrieb als wichtigste Grundlage für nachhaltige Mobilität der Zukunft. Vorstandsmitglied Klaudia Martini betonte in Brüssel, General Motors und die deutsche Tochter Opel seien überzeugt, daß die alternative Antriebstechnologie "auch wirtschaftlich und kommerziell sehr gute Perspektiven" habe. Bis 2010 wolle man "die Technologieentwicklung so weit vorangetrieben haben, daß ein Brennstoffzellen-Antriebsystem 20 Dollar pro Kilowatt kostet".
|
|
|
|